
Neben den Vorteilen in puncto Sichtbarkeit und Logistik, die Uber Eats bietet, haben Gastronomiebetriebe zudem die Möglichkeit, diese neue Lieferlösung in ihr eigenes Verwaltungssystem zu integrieren. Ein besonders interessantes Beispiel für eine solche Integration ist Lightspeed: eine umfassende Softwareplattform, die eigens für Gastronomie und Einzelhandel entwickelt wurde und den gesamten Verkaufsprozess von der Bestellabwicklung über die Lagerhaltung bis hin zur Buchhaltung abdeckt.
Uber Eats im Tessin: Warum es eine Chance darstellt
Größere Sichtbarkeit und Zugang zu neuen Kunden
Durch die Einführung von Uber Eats können sich Restaurants im Tessin auf der Plattform präsentieren und ein Publikum erreichen, das den Service bereits kennt. Die App verzeichnet weltweit Millionen Downloads und zieht dank ihrer starken Marke Konsumenten an, die schnelle und zuverlässige Lieferlösungen suchen.
Effizienter Lieferdienst
Wer sich für Uber Eats entscheidet, profitiert von einem bewährten System: Die bei der App registrierten Kuriere erhalten automatisch die Lieferanfragen und die Kunden können ihre Bestellung in Echtzeit verfolgen. Das garantiert Pünktlichkeit und Komfort – Merkmale, die Konsumenten heutzutage quasi als selbstverständlich voraussetzen.
Möglichkeiten für Promotion und Marketing
Über die Plattform können Restaurants spezielle Rabatte, eigene Menüs oder interne Werbeaktionen von Uber Eats anbieten und so ihre Sichtbarkeit erhöhen.
Was ist Lightspeed und warum ist es hilfreich für Restaurants?
Lightspeed ist eine Managementsoftware (POS und mehr), die Gastronomiebetrieben Folgendes ermöglicht:
- Zentrale Verwaltung und Steuerung von Bestellungen im Lokal, zum Mitnehmen und per Lieferdienst über eine einzige Oberfläche.
- Echtzeit-Überwachung von Kassenstand, Lagerbeständen und Verkaufsanalysen.
- Flexible und integrierte Zahlungsoptionen für Kunden.
- Erstellen von umfassenden Berichten zu Verkaufsleistung und Inventar.
Ein besonderer Vorteil von Lightspeed liegt in der Integration mit den wichtigsten Lieferdiensten wie Uber Eats und Uber Direct sowie mit Online-Bestell-Apps. Ziel ist es, Gastronomen die getrennte Verwaltung verschiedener Plattformen zu ersparen. Über eine einzige zentrale Steuerung lassen sich alle Verkaufskanäle verwalten, ohne dass es zu Fehlern oder doppelten Bestellungen kommt.
Wie man Uber Eats (oder Uber Direct) in Lightspeed integriert
Anhand der offiziellen Anleitung „Setting up Uber Direct“ von Lightspeed lässt sich nachvollziehen, wie man sein Uber-Konto mit dem Verwaltungssystem verbindet. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Schritte:
- Erstellung eines Uber-Direct-Kontos
Man benötigt ein aktives Uber-Eats-/Direct-Konto. Falls man neu beim Dienst ist, muss man sich über die Uber-Plattform registrieren und die erforderlichen Daten bereitstellen. - Aufruf des Abschnitts „Delivery Integration“ in Lightspeed
Nach dem Login im Lightspeed-Dashboard wechselt man in den Bereich für Lieferdienst-Integrationen (Delivery Integration) oder einen ähnlichen Menüpunkt, je nach verwendeter Lightspeed-Version. - Eingabe der Uber-Zugangsdaten
Man wird nach den entsprechenden Zugangsdaten (API Key oder Client-ID, je nach Dokumentation) gefragt, die die Kommunikation zwischen den beiden Systemen ermöglichen. - Konfiguration der Lieferbedingungen
In diesem Schritt werden Lieferparameter festgelegt, beispielsweise Lieferzeiten und -gebiete, Zusatzkosten, eventuelle Produktsperren usw. - Funktionstest
Bevor man live geht, empfiehlt sich ein Testbestellung, um sicherzustellen, dass die Integration einwandfrei funktioniert: Die Bestellung sollte sowohl in der Uber-Plattform als auch in Lightspeed angezeigt werden, wo entsprechend ein physischer oder digitaler Beleg je nach Einstellungen erstellt wird.
Sobald die Integration aktiv ist, werden alle über Uber eingehenden Bestellungen (sowohl „Eats“ als auch „Direct“, je nach Bedarf) automatisch in Lightspeed importiert. Dort werden Verkaufsdaten, Inventar und Bestellstatus synchronisiert.
Vorteile der Lightspeed-Uber-Integration
Weniger Fehler
Die manuelle Eingabe von Bestellungen, die über einen Lieferdienst eingehen, kann zu Übertragungsfehlern, Verzögerungen und doppelten Bestellungen führen. Dank der Integration werden die Daten automatisch synchronisiert.
Bessere Mitarbeiter*innen-Einteilung
Wenn niemand extra dafür abgestellt werden muss, Bestellungen abzuschreiben und Inventuren zu führen, kann sich das Personal auf die Zubereitung der Gerichte und den Kundenservice konzentrieren.
Überwachung der Leistungen
Wenn alle Bestellungen (sowohl im Lokal als auch zum Mitnehmen/Lieferung) in einem einzigen System erfasst werden, sind Verkaufsanalysen und Informationen zu Kundenpräferenzen leichter zugänglich. Lightspeed-Berichte zeigen klar, welche Gerichte sich für Lieferungen besonders eignen und welche vor Ort besser laufen. So können Speisekarte und Marketingstrategien gezielt optimiert werden.
Skalierbarkeit
Eine klar strukturierte Bestell- und Lagerverwaltung erleichtert es, das Bestellvolumen zu erhöhen, ohne dabei in organisatorisches Chaos zu verfallen. Soll ein Restaurant weitere Lieferkanäle aufschalten oder neue Marketingkampagnen starten, gelingt das wesentlich stressfreier.
Lightspeed-Lösungen für Online-Bestellungen und „Order Anywhere“
Neben der Integration externer Lieferplattformen bietet Lightspeed mit „Order Anywhere“ auch eine eigene Online-Bestellfunktion. Gastronomen können so einen direkten Verkaufskanal aufbauen, ohne über zusätzliche Plattformen gehen zu müssen. Die wichtigsten Vorteile:
- Personalisierung: Online-Menüs können an das Branding des Restaurants angepasst und mit Fotos, Beschreibungen, Sonderangeboten etc. versehen werden.
- Geringere Provisionen: Da man direkt über die eigene Website oder App verkauft, fallen keine typischen Vermittlungsgebühren an.
- Kundenbindung: Über einen eigenen Kanal lässt sich leichter eine direkte Bindung zu den Gästen aufbauen (Newsletter, Rabattgutscheine, Treuekarten usw.).
Für Gastronomiebetriebe im Tessin ist die Kombination bewährter Plattformen wie Uber Eats (ideal, um neue Kunden zu erreichen) mit einem eigenen Online-Bestellkanal (um höhere Gewinnspannen zu sichern und Stammkunden zu pflegen) besonders erfolgversprechend.
Fazit
Der Start von Uber Eats im Kanton Tessin eröffnet den Restaurants neue Möglichkeiten: bessere Sichtbarkeit und sofortige Lieferungen durch ein bereits lokales Zustellnetzwerk. Um diese Vorteile bestmöglich zu nutzen und eine ordentliche Verwaltung aller Bestellungen zu gewährleisten, ist die Integration mit Lightspeed ein strategischer Schritt.
Alle Prozesse – vom Bestelleingang bis hin zur Bezahlung und zum Ausdruck des Kassenbelegs in der Küche – zentral über ein System abzuwickeln, spart Zeit und Kosten, minimiert Fehler und ermöglicht es, die Verkaufszahlen in Echtzeit zu überwachen.
Kontaktieren Sie D4B, um weitere Informationen darüber zu erhalten, wie Sie Lightspeed in Ihrem Betrieb einführen und sofort mit Uber Eats starten können.